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Beitragsfoto: Erfolgreich Alkoholsucht bekaempfen

Alkoholsucht bekämpfen – Die 5 wichtigsten Schritte

Akzeptiere alles. Akzeptiere alles, was dir die Gegenwart bietet, als hättest du es dir ausgesucht. Arbeite mit dem, was du hast, und nicht dagegen.   - Eckhart Tolle

 

Erfolgreich Alkoholsucht bekämpfen

Wer versucht Alkoholsucht zu bekämpfen und dabei im Alkohol den Feind sieht, den es zu besiegen gilt, der führt einen aussichtslosen Kampf.

Denn Alkohol ist nur der Schatten des wahren Gegners.

Wer der wirkliche Feind ist und mit welcher Strategie du das Ziel „Alkoholsucht bekämpfen“ erreichst, erfährst du in diesem Artikel.

 

Inhalt

Schritt 1 – Situation annehmen
Schritt 2 – Den wahren Gegner erkennen
Schritt 3 – Veränderungen vornehmen
Schritt 4 – Trinken einstellen
Schritt 5 -  Frei sein


Alkoholsucht bekämpfen / Schritt #1

Schritt  1 – Situation annehmen
Alkoholsucht bekämpfen / Schritt 1


Schritt 1 / Alkoholsucht annehmen

1. Gratuliere dir selbst

Der erste Schritt zur Bekämpfung deiner Alkoholsucht ist, dir einzugestehen, dass du Alkohol missbrauchst oder bereits die Kontrolle verloren hast.

Wie dem auch sei, freue dich (ja, ganz im Ernst!), dass du zu der Erkenntnis gekommen bist, dass es mit Alkohol so nicht mehr weitergehen kann.

Denn erst jetzt kannst du wirklich etwas dagegen unternehmen.

Mache dir selbst ein großes Kompliment und rechne dir dieses Eingeständnis hoch an.

 

Schritt 1 / Alkoholsucht annehmen

2. Akzeptiere die Alkoholsucht

Sag JA zu deiner Alkoholsucht.

Sie ist ein Teil von dir.

Akzeptiere sie.

Erkläre ihr nicht den Krieg.

Denn wenn du deiner Alkoholsucht den Krieg erklärst, dann erklärst du einem Teil von dir den Krieg.

Jenem Teil, der Alkohol braucht, weil er anders nicht mehr mit bestimmten Lebenssituationen klar kommt.

Wenn du allein deine Alkoholsucht bekämpfen willst, dann willst du dich um diesen Teil von dir kümmern.

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Schritt 1 / Alkoholsucht annehmen

3. Nimm deinen inneren Schmerz an

Mache dir selbst und anderen nicht länger vor, du hättest alles im Griff, kämest mit allem klar und es ginge dir prächtig.

Sag JA zu deinem seelischem Unwohlsein.

Sag JA zu deinem inneren Schmerz.

Nimm ihn an.

Genau wie deine Alkoholsucht.

Sucht und Unwohlsein spielen im selben Team.

Denn wo kein Unbehagen ist, da ist auch keine Alkoholsucht.

Wenn du dir nicht sicher bist, was mit innerem Schmerz gemeint ist, ist dir der Artikel ➡  Alkoholabhängigkeit: Innerer Schmerz - Ursache und Ausweg zugleich ein MUSS für dich.

 

Schritt 1 / Alkoholsucht annehmen

4. Habe Verständnis für dich

Auch wenn du dich vielleicht gerade nicht wie Supermann oder Superfrau fühlst.

Mit dir ist nichts defekt.

Das Problem bist nicht du!

Der Griff zum Alkohol, um dich besser zu fühlen, beweist ja, dass du einen starken Wunsch nach Erfüllung und Zufriedenheit hast.

Du wirst im Laufe deiner Selbsttherapie (nenne es einfach Selbsthilfe-Aktion oder Befreiungs-Aktion, wenn dir der Begriff Therapie missfällt 🙂 ) feststellen, dass jeder, der in deinem Leben aufgewachsen wäre, heute vor dem gleichen Problem stünde.


Alkoholsucht bekämpfen / Schritt #2

Schritt 2 – Den wahren Gegner erkennen

Alkoholsucht bekämpfen / Schritt 2


Schritt 2 / Ursachen erkennen

5. Erkenne die Ursachen von Alkoholsucht

Der innere Schmerz war bereits vorhanden, bevor du von Alkohol ein Fan wurdest.

Sonst wärst du kein regelmäßiger Alkoholkonsument geworden.

Allenfalls ein gelegentlicher.

Halte einen Moment inne und erinnere dich an die Zeit, als du damit begonnen hast, Alkohol zu trinken.

•  War es nur der Genuss, der dich lockte?
•  Oder hat dir die Wirkung gefallen?
•  War der Rauschzustand besser als Nüchternheit?
•  Besser als die Realität, die du sonst erlebt hast?

 

Wie ist es heute?

•  Hilft dir Alkohol mit negativen Gefühlen und Anspannung umzugehen?
•  Holt Alkohol dich aus Stimmungstiefs?
•  Hilft er dir mit Druck, Ängsten und Sorgen klarzukommen?

Hinter Alkoholproblemen verbergen sich Anspannung, Ängste, Frustration, Selbstzweifel, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung und Co.

Also jede Menge negative Gefühle, die man hat, obwohl man sie gar nicht haben müsste.

Die Ursache dafür hat einen Namen:

Defekte Denk- und Verhaltens-Programme im Unterbewusstsein.

 

Schritt 2 / Ursachen erkennen

6. Was ist genau mit Denk- und Verhaltens-Programmen gemeint?

Hier ein Beispiel zum besseren Verständnis.

 

Das Beispiel von John

Weg vom AlkoholJohn wuchs in einer Familie auf, in der Wut nicht gebilligt wurde.

Wenn er Wut zum Ausdruck brachte, wurde er von seinem jähzornigen Vater geprügelt.

Er erinnert sich, wie sein Vater an Heilig Abend die Familie hatte sitzen lassen und spät nachts betrunken nach Hause kam.

Die einzige Möglichkeit seine Wut zu Ausdruck zu bringen und sich an seinem Vater zu rächen, dass er das Familienfest verdorben hatte, lag darin, sich in sein Zimmer zurückzuziehen und ihn mit seiner Abwesenheit zu bestrafen.

Dieses Verhaltensmuster sollte er bis ins Erwachsenenalter beibehalten,

Ohne genau zu verstehen warum und ohne es kontrollieren zu können, rannte John auch später im Leben bei eskalierenden Streits in Rage davon.

Danach benutzte er Alkohol um seine Wut und seine Scham runterzuspülen.

Bei einem Streit mit seiner eigenen Familie im Urlaub, tat selbst, was er als Junge für undenkbar hielt.

Er ließ seine Frau und seine zwei Kinder, die er liebte, sitzen, reiste ab – und betrank sich.

Er konnte sein Verhalten erst ändern, als er
a) verstand, woher sein unkontrollierbares Verhalten rührte und 
b) lernte mit seinen Gefühlen richtig umzugehen.

 

Gut und schlecht zugleich

Denk- und Verhaltensprogramme sind Gedanken und Handlungen, die reflexartig und automatisch ablaufen. Man reagiert in bestimmten Situationen immer auf die gleiche Weise.

Man spricht daher auch von Verhaltensautomatismen.

Das Handlungsschema ist fest im Unterbewusstsein verankert, weil es unzählige Male wiederholt wurde.

Manche Verhaltensautomatismen sind sehr nützlich.

Wie zum Beispiel das reflexartige Bremsen im Auto in einer Gefahrensituation.

Andere Verhaltensautomatismen schaden einem selbst. Wie in dem Beispiel von John.

 

Die Verursacher im Verborgenen

Mit diesen selbstschädigenden Verhaltensautomatismen und den dahinter verborgenen Denkmustern will man sich auseinander setzten, weil sie die verborgenen Verursacher von Alkoholsucht sind.

Zuerst verursachen sie seelisches Unbehagen.

In Folge verursachen sie den Drang nach Alkohol.

Weil Alkohol einen so zuverlässig von seinem Unwohlsein erlöst.

Wie du selbst schon gemerkt hast.

 

Schritt 2 / Ursachen erkennen

7. Nimm den wahren Gegner ins Visier

Mit Entzug und Entgiftung allein ist dein Problem nicht gelöst.

Denn die Alkoholsucht ist nicht das wahre Problem.

Das wahre Problem sind defekte (defekt, weil sie einem schaden) Denk- und Verhaltensmuster.

Ohne dass man es will, können sie einen zum Fußabtreter, zum Muss-immer-alles-Könner, zum Leistungsjunkie, zur notorischen Ulknudel, zum zwanghaften Frauen-Eroberer, zum einsamen Einsiedler, zum König der Eifersucht, zum tobenden Choleriker machen.

Für diese defekten Denk- und Verhaltensprogramme kann man nichts.

Die meisten davon hat man in der Kindheit zeitgleich mit Laufen, Sprechen und anständig Essen gelernt.

Sie sind ein fester Teil von einem,  ebenso wie die Muttersprache.

Alle Denk- und Verhaltensmuster, die deine natürliche innere Heiterkeit und natürliche Zuversicht torpedieren, wollen erkannt und durch neue ersetzt werden.

Dann lösen sich inneren Schmerzen und inneres Unbehagen auf.

Und ERST DANN braucht man Alkohol nicht länger als „Medikament“.


Alkoholsucht bekämpfen / Schritt #3

Schritt 3 – Veränderungen vornehmen

Alkoholsucht bekämpfen / Schritt 3


Schritt 3 / Veränderungen vornehmen

8. Lerne anders zu denken und zu handeln

Wenn du allein deine Alkoholsucht bekämpfen möchtest, dann gibt es 3 entscheidende Phasen auf deinem Weg aus der Alkoholabhängigkeit.

Beitragsbild: Alkoholsucht bekämpfen in 3 Phasen

Phase 1: Vorbereitung-Phase.

Du bereitest dich auf den Ausstieg aus dem Alkohol vor.

Phase 2: Selbsttherapie (= Selbsthilfe-Aktion 🙂 )

Als nächstes nimmst du pro-aktiv Veränderung AND DIR SELBST vor.

Phase 3: Alkoholstopp - bzw. Entgiftung

Du stellst das Trinken ein (bei psychischer Abhängigkeit) oder begibst dich in eine Entzugsklinik (bei körperlicher Abhängigkeit).

ACHTUNG

1.) Bei KÖRPERLICHER Alkoholabhängigkeit

Liegt bereits eine schwere körperliche Alkoholabhängigkeit vor, solltest den Weg der klassischen Suchttherapie gehen.

In der klassischen Suchttherapie ist die Reihenfolge umgekehrt: Du fängst mit dem Alkoholentzug an.

Mehr darüber erfährst du im Artikel:  ➡ Weg vom Alkohol ohne Hilfe – 10 Kenntnisse, die man braucht.


2.) Selbsttest Alkoholabhängigkeit

Wenn du dir nicht sicher bist, in welchem Stadium der Sucht du dich befindest, kannst du  ➡ HIER den Alkoholproblem-Test der Weltgesundheits-Organisations (WHO) durchführen.


Alkoholsucht bekämpfen / Schritt #4

Schritt 4 – Alkoholstopp

Alkoholsucht bekämpfen / Schritt 4


Schritt 4 / Entzug bzw. Trinken einstellen

9. Stelle das Trinken ein

Wenn Phase1 (Vorbereitung) und Phase 2 (Veränderung) abgeschlossen ist, dann wirst du wissen, wann der Tag gekommen ist, das Trinken einzustellen.

Denn du bist vorbereitet und das Verlangen nach Alkohol hat durch deine Selbsttherapie nachgelassen.

• Du weißt, wie du mit Situationen umgehst, die früher massiven Drang nach Alkohol in dir ausgelöst haben.
• Die hast dir neue Gewohnheiten angeeignet, die dein Stress-Level niedrig halten.
• Du hast die wahren Ursachen von Antriebslosigkeit und Lustlosigkeit beseitigt und brauchst keinen Alkohol mehr, um dich in Schwung zu bringen.
• Du kennst Techniken, die dir helfen, so effektiv wie einst mit Alkohol zu entspannen und abzuschalten.

Infolge bedarf es keiner Willenskraft mehr, um nicht zu trinken.

Der Druck ist Dank deiner aktiven Selbsthilfe weg.

 

Fang um Himmels willen an!

Alkoholsucht löst sich nicht eines schönen Tages in Luft auf.

Leichter wird es auch nicht.

Denn die Sucht laugt dich aus und die Stress verursachenden Denkmuster graben sich immer tiefer in dein Unterbewusstsein ein.

Also tu was!

Heute. Jetzt. Gestern!!!

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Alkoholsucht bekämpfen / Schritt #5

Schritt 5 – Frei sein

Alkoholsucht bekämpfen / Schritt 5


Schritt 5 / Frei sein und Unabhängigkeit genießen

10.  Du selbst sein und dein neues Leben genießen

Andere können es einem tausendmal sagen, aber man muss selbst zu der Erkenntnis kommen:

Innere Ruhe und Zufriedenheit liegt im „Sich selbst sein“.

Das ist Gefühlszustand, nachdem man sich tief im inneren sehnt und in den man sich mit Alkohol künstlich katapultiert.

Sich selbst sein bedeutet: Auf die Wünsche der eigenen Seele zu hören.

Dafür ist es erforderlich mit sich in Kontakt zu sein und sich selbst zu spüren - und nicht länger zu funktionieren wie ein Roboter.

Dank deiner Selbstthilfe-Aktion bist du dazu in der Lage.  🙂

 

Selbstveränderung macht´s möglich

Das Leben wird wieder unbeschwert und kindliche Glücksgefühle kehren zurück.

Energiegeladenes Tun und erholsame Stunden stehen wieder im richtigen Verhältnis:

Man weiß, wenn man genug geleistet hat und kann Dinge wieder einfach nur aus Spass machen.

… die einem nun zu Hauf einfallen. 🙂

Was andere über einen Denken ist nicht länger wichtig.

Meine Oma hat sich getraut mit 55 Jahren schwimmen zu lernen und sich damit einen Kindheitstraum verwirklicht. Sie war auf Wolke Sieben vor Glück.

Das Leben an sich, wird wieder berauschend.

Mit 0,0 Promille.

Achte auf deine Bedürfnisse, lebe deine Träume, werde die glücklichste Version von dir selbst - und Alkohol wird NIE WIEDER ein Problem für dich sein.

Deine Kris


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Basis-
Wissen

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Erfolgsschlüssel #3

Fehler
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Beitragsbild: Aufhören zu trinken

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