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Beitragsbild: Alkoholabhängigkeit Ursache und Ausweg

Alkoholabhängigkeit: INNERER SCHMERZ – Ursache und Ausweg zugleich

Das Paradoxe ist, erst wenn ich mich so annehme, wie ich bin, kann ich mich verändern.   - Carl Rogers

 

Alkoholabhängigkeit ist ...

Alkoholabhängigkeit ist kein charakterlicher Defekt, kein Selbstversagen, keine Krankheit und schon gar keine Sünde.

Alkoholabhängigkeit ist eine Sucht. Sucht ist ein zwanghaftes Verhalten, das man nicht kontrollieren kann.

Das bedeutet, Alkoholabhängigkeit findet jenseits von Logik und Verstand statt. Genau wie jede andere Form von Sucht auch, wie beispielsweise Spielsucht, Sex-Sucht, Drogen-Sucht, etc..

Man kann sich selbst oder einen anderen Menschen nicht mit guten Argumenten davon überzeugen, von seiner Sucht abzulassen und keinen Alkohol mehr zu trinken.

Alkoholabhängigkeit ist folglich keine Frage der Willensstärke.

Ebensowenig, wie man willentlich alkoholabhängig wird, wird man willentlich alkoholunabhängig.

Mit Willenskraft kommt man nicht gegen eine Alkoholabhängigkeit an. Bestenfalls schafft man es, mit Willenskraft die Sucht auf ein anderes Suchtmittel zu verlagern.

Alkoholabhängigkeit ist eine unbewusste Selbsthilfe-Maßnahme (Selbst-Medikation) um innere Schmerzen zu reduzieren.

 

Was sind innere Schmerzen? Was ist damit gemeint?

Innere Schmerzen setzen sich zusammen aus einer Sammlung von sehr unangenehmen Gefühlen.

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Das sind zum Beispiel Gefühle wie:

•  Chronische Scham („Ich bin ein furchtbarer Mensch.“ „Ich bin minderwertig.“)
•  Chronische Schuld („Ich verletze andere Menschen.“ „Ich mache nichts richtig.“ „Nichts was ich tue, ist gut genug.“)
•  Chronische Angst (Existenzangst, Angst vor Erfolg, Angst vor Menschen, Angst vor einer Gruppe zu sprechen, Angst vor Ablehnung, Angst Zurückweisung)
•  Anhaltende Frustration
•  Unerklärliche innere Traurigkeit
•  Unverarbeiteter Kummer
•  Das Gefühl haben, allein zu sein, sich nirgendwo zugehörig zu fühlen
•  Seinen Lebenszweck nicht kennen und nicht leben
•  Aufgestaute unverarbeitete Wut oder Groll
•  Gefühl der Orientierungslosigkeit oder Hilflosigkeit
•  Gefühl von „Unerfülltsein“ oder Langeweile
•  Tiefe Verzweiflung

All diese Gefühlszustände sind quälend. Insbesondere, wenn sie nicht nur temporär sondern anhaltend sind.

Hat man mehrere dieser Gefühlszustände gleichzeitig, empfindet man inneren Schmerz.

 

Die Entdeckung!

Was alle Menschen mit Alkoholproblemen irgendwann in ihrem Leben entdeckt haben ist:

Alkohol bewirkt, dass die inneren Schmerzen nachlassen.

Jedes Mal.

Die Wirkung von Alkohol ist unfehlbar.

Der Schmerz verschwindet zuverlässig.

 

Das Problem dabei …

Das Problem dabei ist, dass die Alkoholabhängigkeit die inneren Schmerzen verstärkt.

Sobald die Wirkung nachlässt, ist man nicht nur wieder mit denselben inneren Schmerzen konfrontiert. Man hat sie sogar noch ein bisschen verstärkt.

Das „Medikament“ Alkohol, das man sich selbst verordnet, hat also eine fatale Nebenwirkungen:

Während Alkoholkonsum zunächst die inneren Schmerzen reduziert, verschlimmert er die inneren Schmerzen.

Das ist der Grund, warum Alkoholabhängigkeit progressive (=fortschreitend) ist.

Je mehr man abhängig ist, umso mehr innere Schmerzen hat man. Und umso mehr innere Schmerzen man hat, umso mehr wird man abhängig.

 

Was genau ist Alkoholabhängigkeit?

Alkoholabhängigkeit ist eine unbewusst angewandte Methode um seine inneren Schmerzen zu betäuben.

Alkoholabhängige benutzen Alkohol als ein Hilfsmittel, um sich von ihren seelischen Leiden abzulenken.

Andere Süchtige tun das gleiche, nur mit einem anderen Hilfsmittel.

Hinter Alkoholsucht (genau wie hinter jeder anderen Sucht) steht die Vermeidung, seinen Blick auf sich selbst zu richten und sich zu fragen:

•  Wie fühle ich mich?
•  Was brauche ich wirklich?

 

Alkoholabhängig – was tun?

Wie komme ich aus der Alkoholabhängigkeit raus?

Der Schritt aus der Alkoholabhängigkeit beginnt damit, dass man ehrlich zu sich selbst ist und sich seiner inneren Schmerzen bewusst wird.

Solange man sich selbst und anderen etwas vormacht, indem man Sätze von sich gibt wie:

„Mir geht´s gut“ - obwohl man an Ängsten leidet
„Ich bin zufrieden“ – obwohl man innerlich unzufrieden ist
„Ich habe kein Problem“ – obwohl man sich von Problemen erdrückt fühlt,

läuft man weiter vor sich selbst – und damit vor der Lösung des Alkoholproblems - davon.

 

Richte deinen Blick nach innen!

Erst wenn man den Blick nach innen, auf seine wahren Gefühle,

• auf seine Ängste
• auf seine Sorgen
• auf seine Wut
• auf seine Frustration,
• auf seine innere Leere
• auf seine Unzufriedenheit
• auf seine Schuld- und Schamgefühle
• sich unverstanden und allein gelassen zu fühlen

und was einen sonst noch bedrückt, richtet, ist man bei der Wurzel des Alkoholproblems angelangt.

Diesen Schritt muss man wagen.

Diesen Gefühlen will und muss man sich stellen. Sie weisen einem den Weg aus dem Alkohol.

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Verstehen hilft heilen

Zudem ist es hilfreich und heilsam zu verstehen, wie man zu diesen inneren Schmerzen gekommen ist.

Niemand hat um diese inneren Schmerzen gebeten und kein Mensch hat sie sich freiwillig oder gar aus eigenem Verschulden zugelegt.

Innere Schmerzen entstehen in der Kindheit, wenn die emotionalen Grundbedürfnisse von Kindern nicht befriedigt werden.

Mehr dazu findest du in dem Artikel „Was dein Alkoholproblem mit deiner Kindheit zu tun hat" ( ➡  Zum Artikel)

 

Zu guter Letzt

Zu guter Letzt oder besser gesagt zu gutem Anfang 🙂 , will man sich den inneren Schmerzen zuwenden und sie ausheilen.

Mit anderen Mitteln als mit Alkohol.

Das ist ein wunderbar befreiender Prozess.

Bei dem man nicht nur seine Alkoholabhängigkeit loswird, sondern auch all den seelischen Ballast, den man ohnehin schon viel zu lange mit sich herumträgt.

Deine Kris


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