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Weg vom Alkohol ohne Hilfe

Weg vom Alkohol ohne Hilfe – 10 Kenntnisse, die man braucht

Es gibt kein Problem, das nicht auch ein Geschenk für dich in Händen trägt. - Richard Bach

 

Vielleicht stimmst du zu

... weg vom Alkohol ohne Hilfe ist eine knifflige Angelegenheit.

Womöglich hast du selbst schon ein paar Versuche auf eigene Faust unternommen, ohne dabei langfristig erfolgreich gewesen zu sein.

In dem Fall, hadere nicht mit dir. Rückschläge sind Teil des Weges.

Mir fällt rückblickend dazu ein:

Mit dem Lösen eines Alkoholproblems, ist es wie mit Kiwi züchten.

Man braucht nicht nur ein paar Anläufe, sondern auch ein paar Kenntnisse, worauf man achten muss, damit es ein Erfolg wird.

Dieser Artikel vermittelt dir die wichtigsten 10 Kenntnisse.

 

Weg vom Alkohol ohne Hilfe - Kenntnis #1

1. Kenntnis über den Grad deiner Alkoholabhängigkeit

Als erstes brauchst du Klarheit, in welchem Stadium der Alkoholabhängigkeit du dich befindest.

Die entscheidende Frage dabei ist: Besteht bereits eine körperliche Alkoholabhängigkeit?

Ob du bereits körperlich abhängig bist, erkennst du daran, dass du ohne Alkohol Entzugserscheinungen hast.

In Form von Zittern, Übelkeit, Herzklopfen, innere Unruhe und Desorientierung, Schweißausbrüche, Halluzinationen oder Schlafstörungen.

Wenn du dir unsicher bist, kann dir der Alkoholproblem-Test der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zusätzlich Auskunft über den Grad deiner Abhängigkeit geben.

Den Alkoholproblem-Selbsttest kannst du direkt hier machen. Jetzt testen ➡

Natürlich kann dir auch dein Arzt Auskunft geben.

Ärzte unterliegen der Schweigepflicht.

Insofern brauchst du dir keine Sorgen um deinen Ruf zu machen und für Beratung und Heilung werde sie schließlich bezahlt.  🙂

 

Weg vom Alkohol ohne Hilfe - Kenntnis #2

2. Kenntniss, dass du bei schwerer körperlicher Alkoholabhängigkeit Hilfe in Anspruch nehmen solltest

Befindest du dich bereits in einem fortgeschrittenem Stadium der Alkoholsucht mit starker körperlicher Abhängigkeit, dann solltest du Hilfe von außen in Anspruch nehmen.

Bevor du jedoch weiterliest, umarme dich selbst in Gedanken.

Ja. Hier und jetzt.  🙂

Der Umstand, dass du dir dein Alkoholproblem eingestehst und dich nach Hilfe umsiehst, ist großartig.

Zolle dir dafür selbst Respekt und Anerkennung.

Um Hilfe annehmen oder um Hilfe bitten ist für manche Menschen unglaublich schwer.

Jedoch braucht jeder Mensch irgendwann im Leben Hilfe von anderen.

Hilfe anzunehmen, wenn man sie braucht, ist kein Versagen.

Wenn du bei schwerer körperlicher Abhängigkeit das Trinken einfach einstellst, also einen "kalten Entzug" machst, dann besteht die Gefahr eines Delirium tremens. Das kann tödlich sein. Deshalb brauchst du Begleitung bei deinem Entzug.

Darüber hinaus ist es mit Entzug allein nicht getan.

Es gibt Gründe, warum man von Alkohol abhängig geworden ist.

Diese Gründe müssen beseitigt werden.

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Weg vom Alkohol ohne Hilfe - Kenntnis #3

3. Kenntnis, wie eine klassische Suchttherapie abläuft

Die klassische Suchttherapie findet - abhängig von deiner Wahl - stationär oder ambulant statt.

Die 3 Phasen der klassischen Suchttherapie

 ➡  Phase 1: Entzug bzw. Entgiftungsphase

Bei körperlicher Alkoholabhängigkeit dauert die Entzugsphase durschnittlich 3-5 Tage.

Wie erwähnt, sollte man bei körperlicher Abhängigkeit man grundsätzlich nur unter ärztlicher Aufsicht entziehen, wegen der Gefahr eines Delirium tremens.

Zudem hat die Entgiftung unter ärztlicher Betreuung den Vorteil, dass man mit Medikamenten behandelt werden kann, sollten die Entzugserscheinungen besonders stark sein.

 ➡  Phase 2: Stabilisierung

Nach der Entgiftung geht es in die Stabilisierungsphase, mit dem Ziel den Wunsch nach Abstinenz zu festigen. Diese Phase dauert etwas 2-3 Wochen.

 ➡  Phase 3: Therapie

Im Anschluss an die Stabilisierungsphase beginnt die eigentliche Therapie, da ja noch immer eine psychische Abhängigkeit vorliegt und die Gründe dafür beseitigt werden müssen. In der Regel dauert die Therapie 12-14 Wochen.

(Quelle: SZ)

 

Weg vom Alkohol ohne Hilfe - Kenntnis #4

4. Kenntnis, dass du auch bei rein psychischer Alkoholabhängigkeit NACH PLAN vorgehen solltest

Auch wenn du nicht körperlich abhängig bist und nüchterne Phasen problemlos überstehst, solltest du bei deinem Ausstieg trotzdem strukturiert und nach Plan vorgehen.

Idealerweise unter Anleitung, damit du weißt, was du tun musst.

Du bist nicht zufällig alkoholsüchtig.

Auch wenn du für die Gründe nichts kannst.

Nichtsdestotrotz, willst du diese Gründe verstehen und beseitigen.

Denn nur so bist du vor Rückfällen wirklich geschützt und brauchst nicht den Rest deines Lebens auf der Hut vor Alkohol sein.

Mehr zu den Ursachen von Alkoholproblemen erfährst du in den Artikeln

 ➡  Alkoholabhängigkeit:  INNERER SCHMERZ - Ursache und Ausweg zugleich

 ➡  Was dein Alkoholproblem mit deiner Kindheit zu tun hat.

 

Weg vom Alkohol ohne Hilfe - Kenntnis #5

5. Kenntnis über deine Marschroute

Der Weg aus dem Alkohol im Alleingang ist mühselig.

Denn ist der Weg von Versuch und Irrtum.

Wähle daher eine bewährte Methode, die dich anspricht und zu der du ein gutes Gefühl hast.

Hilfreich sind Selbsthilfegruppen, Bücher oder Online-Kurse.

Damit bist du auf dem richtigen Weg.

Idealerweise beginnst du bei Selbsthilfe VOR dem Alkoholstopp mit der Auseinandersetzung mit deiner inneren Welt.

 

Warum?

1. Weil du es kannst

Noch bist du in der glücklichen Lage, längere Abschnitte nüchtern zu sein und für die Selbsttherapie brauchst du einen klaren Kopf.

2. Weil es von Vorteil ist

Die Einblicke, die du bei deiner Selbsttherapie gewinnst, helfen dir immens bei der Befreiung aus der Alkoholabhängigkeit.

Damit schaffst du dir selbst einen psychologischen Hebel, mit dem du dich aus der Sucht katapultierst.

 

Die 3 Phasen bei Selbsthilfe

Beitragsbild: Weg vom Alkohol ohne Hilfe: Die 3 Phasen der Selbsttherapie

 ➡  Phase 1: Vorbereitung auf das alkoholunabhängige Leben

 ➡  Phase 2: Selbsttherapie. Ursachen erkennen,  aktive Auseinandersetzung mit deinem Selbstbild und deinen Denkmustern

 ➡  Phase 3: Alkoholstopp bzw. Entzug

Weg vom Alkohol ohne Hilfe - Kenntnis #6

6. Kenntnis, wie du dich auf den Ausstieg vorbereitest

Viele lassen beim Versuch ohne Hilfe vom Alkohol wegzukommen, die Vorbereitung völlig außer acht.

Alkoholstopp ohne Vorbereitung ist ungefähr so, als würdest du dir wahllos ein Flugticket kaufen ohne die Destination zu kennen.

Einfach mal einsteigen und losfliegen.

Antarktis oder Amazonas?

Wird schon passen …!

Ohne die notwendige Ausrüstung im Gepäck zu haben und ohne auf das Ziel vorbereitet zu sein.

Das ist einer der Gründe, warum so viele rückfällig werden.

Sie fühlen sich in der Nüchternheit verloren und steigen in den nächstbesten Flieger nach Hause.

Deshalb ist die Vorbereitungsphase mega-wichtig, um vom Alkohol ohne Hilfe dauerhaft wegzukommen.

 

Im Idealfall

•    … hast du eine Anleitung wie du vorgehst und weißt, worauf du achten musst
•    … kennst du dein WARUM und hast es klar vor Augen
•    … hast du einen Notfallplan, sollten dich Trinkgelüste heimsuchen
•    … hast du eine Strategie wie du Trinksituationen umschiffst oder meisterst
•    … verfügst du über Kenntnisse, wie du mit negativen Gefühlen und inneren Schmerzen richtig umgehst
•    … hast du ein neues Selbstbild, das deinem Wahren Ich entspricht

 

Du bist nicht allein

Wenn du dir nicht alleine den Kopf zerbrechen willst, nutze das Selbsthilfe-Programm Endlich Alkoholfrei.

Dort bekommst du alle Werkzeuge an die Hand, die du für deinen Ausstieg aus dem Alkohol brauchst.

 

Weg vom Alkohol ohne Hilfe - Kenntnis #7

7. Kenntnis, wie du die Ursachen für dein Alkoholproblem findest und beseitigst

Auch oder gerade wenn du ohne Hilfe vom Alkohol weg möchtest, ist es notwendig zu erkennen, was deine Abhängigkeit verursacht hat.

Dafür ist der Blick nach innen erforderlich:

•  Wieso hat man Schwierigkeiten sich selbst zu lieben und zu akzeptieren, wie man ist?

•  Wieso übt die Wirkung von Alkohol einen so großen Reiz auf einen aus?

•  Wieso hat man so viele negative Emotionen in Form von:

- Ängsten (Existenzangst, Angst vor Ablehnung, Angst Fehler zu machen, Versagensangst, Angst vor Menschen, etc.)
- chronischen Schuld- oder Schamgefühlen
- übertriebenen Selbstzweifen
- anhaltender Frustration
- Gefühlen der Einsamkeit und des unverstanden Seins
- Gefühlen der Hilflosigkeit oder überfordert Seins
- Gefühlen der Sinnlosigkeit
- Langeweile, Antriebslosigkeit, Gleichgültigkeit, Resignation

Das sind Fragen, die man sich stellen und auf die man Antworten finden will.

Denn dort liegt die Ursache für die eigene Anfälligkeit für Alkohol.

 

In Wahrheit …

In Wahrheit kämpft man nicht gegen Alkohol.

In Wahrheit kämpft man gegen seinen inneren Schmerz.

Man kämpft dagegen an, diese quälenden Emotionen nicht fühlen müssen. Man betäubt sich, weil man sein Wahres Ich unterdrückt und darunter leidet.

Man kämpft gegen den Schmerz, den man in sich fühlt, nicht frei über sein Leben bestimmen zu können, nur noch zu funktionieren und nicht mehr zu leben. Man kämpft gegen die Leere, die Einsamkeit, das Unverstanden Sein.

All diese schmerzhaften Empfindungen sind nicht erst durch das Alkoholproblem entstanden.

Sie waren vorher schon da.

Wieso?

Genau das will man herausfinden! Es ist Teil der Heilung. Mehr zu den Ursachen findest du in den Artikeln:

 ➡ Was dein Alkoholproblem mit deiner Kindheit zu tun hat.

 ➡ Ursache von Alkoholsucht – Verstehen hilft heilen

 

Weg vom Alkohol ohne Hilfe - Kenntnis #8

8. Kenntnis, wie du den Entzug bzw. Alkoholstopp bewältigst

Diese Phase des Alkoholstopps erlebt jeder anders.

Wie es sich für dich anfühlt, ist abhängig von verschiedenen Faktoren, wie zum Beispiel dem Härtegrad der Sucht, der mentalen Verfassung oder der eigenen Erwartungshaltung.

Bei leichter körperlicher Alkoholabhängigkeit oder als Spiegeltrinker, sollte man jemanden bei sich haben, der einem Beistand leistet und den Entzug begleitet.

Ist man noch im Anfangsstadium oder „nur“ psychisch abhängig, dann ist die Entzugsphase keine echte Entzugsphase, sondern nur ein Alkoholstopp.

Der umso leichter ist, je besser man vorbereitet ist und je mehr Methoden man sich angeeignet hat, um mit seinen eigenen Gefühlen und Bedürfnissen richtig umzugehen.

Man weiß, was einem fehlt und was man tun muss, um sich erfüllt und zufrieden zu fühlen und um innerlich im Gleichgewicht zu bleiben.

Grundsätzlich gilt: Je ausgeglichener man ist, umso weniger Druck spürt man.

 

Weg vom Alkohol ohne Hilfe - Kenntnis #9

9. Kenntnis, wie du die ersten alkoholfreien Tagen überstehst

Durch deine Vorbereitung vom Alkohol wegzukommen, kennst du jede Menge Strategien, wie du den Drang nach Alkohol, also Suchtdruck bzw. Trinkgelüste überstehst.

Falls du überhaupt den Drang nach Alkohol hast.

Lass dich nicht auf den Gedanken ein, dass du bis ans Ende deines Lebens ohne Alkohol "durchhalten" musst.

Profi-Radfahrer haben am Ende ihrer Karriere oftmals über 500.000 Radkilometer in den Beinen.

Meinst du, auch nur ein Radprofi hat seine sportliche Laufbahn mit dem Gedanken "Ich muss eine halbe Million Radkilometer überstehen" begonnen?

Wohl eher nicht.

Sie machen jeweils eine Etappe oder ein Training am Tag und haben in der Regel viel Spaß dabei.

Die Kilometer summieren sich von selbst.

Mit Abstinenz verhält es sich genauso.

Du brauchst nicht heute über morgen oder über nächste Woche und schon gar nicht über das nächste Jahr nachdenken.

Ganz gleich wie herausfordernd die ersten Tage ohne Alkohol sind, mit jedem weiteren Tag wird es einfacher.

 

Weg vom Alkohol ohne Hilfe - Kenntnis #10

10. Kenntnis, worauf du NACH deinem Ausstieg aus dem Alkohol achtest

Nach deinem Ausstieg aus dem Alkohol beginnt für dich ein neuer Lebensabschnitt. Die Chancen stehen gut, dass es der beste deines Lebens wird.

Denn du bist jetzt ein neuer Mensch.

In deiner Selbsttherapie hast du nicht nur dein Wahres Ich kennengelernt, sondern viele nützliche Denkweisen.

Ab sofort bist du der Boss im Kopf.

Während deiner Heilung hast du erfahren, nicht mehr jeden Gedanken, der dir durch den Sinn geht, zu glauben.

Du hast nun die Verantwortung und Kontrolle über deine Gedanken übernommen – und gibst sie nicht mehr ab.

Du beginnst mehr und mehr im Hier & Jetzt zu leben und dich selbst um deine Bedürfnisse zu kümmern.

Du erlaubst dir, deinen wahren Interessen zu folgen und dafür Platz in deinem Leben zu schaffen.

Du hältst weiter Kurs auf deine Wunsch-Zukunft, denn du weißt, alles, was du dir wünschst, ist möglich - wenn du an dich glaubst und dir selbst vertraust.

Was du tust, denn dafür hast du an dir selbst gerarbeitet.  🙂

Du entwickelst dich beständig weiter und wirst die beste Version von dir selbst.

Deine Kris

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Warum ist es so schwer vom Alkohol loszukommen?

Hier findest du die Antwort. Verstehen hilft heilen.  Mehr lesen ...

Beitragsbild: Alkoholabhängigkeit Ursache und Ausweg

 

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