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Beitragsfoto: Erfolgreich Alkoholsucht bekaempfen

Alkoholsucht bekämpfen – Die 5 wichtigsten Schritte

Es gibt kein Problem, das nicht auch ein Geschenk für dich in Händen trägt. - Richard Bach

 

Erfolgreich Alkoholsucht bekämpfen

Wer versucht Alkoholsucht zu bekämpfen und dabei im Alkohol den Feind sieht, den es zu besiegen gilt, der führt einen aussichtslosen Kampf.

Denn Alkohol ist nur der Schatten des wahren Gegners.

Wer der wirkliche Feind ist und mit welcher Strategie du das Ziel „Alkoholsucht bekämpfen“ erreichst, erfährst du in diesem Artikel.

 

Inhalt

Schritt 1 – Situation annehmen
Schritt 2 – Den wahren Gegner erkennen
Schritt 3 – Veränderungen vornehmen
Schritt 4 – Trinken einstellen
Schritt 5 -  Frei sein und Potential leben

 
 
Alkoholsucht bekämpfen / Schritt #1

Schritt  1 – Situation annehmen
Alkoholsucht bekämpfen / Schritt 1

 

1. Gratuliere dir selbst

Der erste Schritt zur Bekämpfung deiner Alkoholsucht ist, dir einzugestehen, dass du Alkohol missbrauchst oder bereits die Kontrolle verloren hast.

Wie dem auch sei, freue dich (ja, ganz im Ernst!), dass du zu der Erkenntnis gekommen bist, dass es mit Alkohol so nicht mehr weitergehen kann.

Denn erst jetzt kannst du wirklich etwas dagegen unternehmen.

Mache dir selbst ein großes Kompliment und rechne dir dieses Eingeständnis hoch an.

 

2. Akzeptiere die Alkoholsucht

Sag JA zu deiner Alkoholsucht.

Sie ist ein Teil von dir.

Akzeptiere sie.

Erkläre ihr nicht den Krieg.

Denn wenn du deiner Alkoholsucht den Krieg erklärst, dann erklärst du einem Teil von dir den Krieg.

Jenem Teil, der Alkohol braucht, weil er anders nicht mehr mit bestimmten Lebenssituationen klar kommt.

Wenn du allein deine Alkoholsucht bekämpfen willst, dann willst du dich um diesen Teil von dir kümmern.

 

3. Nimm dein Leid an

Mache dir selbst und anderen nicht länger vor, du hättest alles im Griff, kämest mit allem klar und es ginge dir prächtig.

Sag JA zu deinem Leid.

Nimm es an.

Genau wie deine Alkoholsucht.

Sucht und Leid spielen im selben Team.

Denn wo kein Leid ist, da ist auch keine Alkoholsucht.

 

4. Habe Verständnis für dich

Auch wenn du dich vielleicht gerade nicht wie Supermann oder Superfrau fühlst.

Mit dir ist nichts defekt.

Der Griff zum Alkohol, um dich besser zu fühlen, beweist ja, dass du einen starken Wunsch nach Erfüllung und Zufriedenheit hast.

Du wirst im Laufe deiner Selbsttherapie (nenne es einfach "Selbsthilfe-Aktion" oder  "Befreiungs-Aktion", wenn dir der Begriff "Therapie" missfällt 🙂 ) feststellen, dass jeder, der in deinem Leben aufgewachsen wäre, heute vor dem gleichen Problem stünde.

 

Alkoholsucht bekämpfen / Schritt #2

Schritt 2 – Den wahren Gegner erkennen

Alkoholsucht bekämpfen / Schritt 2

 

5. Erkenne die Ursachen von Alkoholsucht

Das Leid war bereits vorhanden, bevor du von Alkohol ein Fan wurdest.

Sonst wärst du kein regelmäßiger Alkoholkonsument geworden.

Allenfalls ein gelegentlicher.

Halte einen Moment inne und erinnere dich an die Zeit, als du damit begonnen hast, Alkohol zu trinken.

•  War es nur der Genuss, der dich lockte?
•  Oder hat dir die Wirkung gefallen?
•  War der Rauschzustand besser als Nüchternheit?
•  Besser als die Realität, die du sonst erlebt hast?

Wie ist es heute?

•  Hilft dir Alkohol mit negativen Gefühlen und Anspannung umzugehen?
•  Holt Alkohol dich aus Stimmungstiefs?
•  Hilft er dir mit Druck, Ängsten und Sorgen klarzukommen?

Hinter Alkoholproblemen verbergen sich Anspannung, Ängste, Frustration, Selbstzweifel und Co.

Also jede Menge negative Gefühle, die man hat, obwohl man sie gar nicht haben müsste!!

Die Ursache hat einen Namen:

Defekte Denk-Programme und Verhaltens-Programme im Unterbewusstsein.

 

6. Was ist genau mit Denk- und Verhaltens-Programmen gemeint?

Hier ein Beispiel zum besseren Verständnis.

Das Beispiel von John

Weg vom AlkoholJohn wuchs in einer Familie auf, in der Wut nicht gebilligt wurde.

Wenn er Wut zum Ausdruck brachte, wurde er von seinem jähzornigen Vater geprügelt.

Er erinnert sich, wie sein Vater an Heilig Abend die Familie hatte sitzen lassen und spät nachts betrunken nach Hause kam.

Die einzige Möglichkeit seine Wut zu Ausdruck zu bringen und sich an seinem Vater zu rächen, dass er das Familienfest verdorben hatte, lag darin, sich in sein Zimmer zurückzuziehen und ihn mit seiner Abwesenheit zu bestrafen.

Dieses Verhaltensmuster sollte er bis ins Erwachsenenalter beibehalten,

Ohne genau zu verstehen warum und ohne es kontrollieren zu können, rannte John auch später im Leben bei eskalierenden Streits in Rage davon.

Danach benutzte er Alkohol um seine Wut und seine Scham runterzuspülen.

Bei einem Streit mit seiner eigenen Familie im Urlaub, tat selbst, was er als Junge für undenkbar hielt.

Er ließ seine Frau und seine zwei Kinder, die er liebte, sitzen, reiste ab – und betrank sich.

Er konnte sein Verhalten erst ändern, als er
a) verstand, woher sein unkontrollierbares Verhalten rührte und
b) lernte mit seinen Gefühlen richtig umzugehen.

 

7. Nimm den wahren Gegner ins Visier

Mit Entzug und Entgiftung allein ist dein Problem nicht gelöst.

Denn die Alkoholsucht ist nicht das wahre Problem.

Das wahre Problem sind defekte Denk- und Verhaltensmuster, die aus Not (!!!) entstanden sind – wie in dem Beispiel von John beschrieben wurde.

Für diese defekten Denk- und Verhaltensprogramme kann man nichts.

Die meisten davon hat man zeitgleich mit Laufen, Sprechen und anständig Essen gelernt.

Sie sind ein fester Teil von einem,  ebenso wie die Muttersprache.

Diese alten Denk- und Verhaltensprogramme - nicht alle, aber jene, die dein Wohlsein, deine Zufriedenheit, deine Beziehungen, deinen Erfolg und deine innere Ruhe torpedieren - wollen erkannt und durch neue ersetzt werden.

 

Nebenbei erwähnt ...

Genau das macht man in einer Therapie.

Wenn du dich für eine Therapie entscheidest, hilft dir ein Therapeut, nicht dienlichen Programme  im Unterbewusstsein durch funktionierende zu ersetzen.

Entscheidest du dich für Selbsthilfe, um deine Alkoholsucht zu bekämpfen, dann hol dir eine Anleitung.

Das Selbsthilfe-Programm Endlich Alkoholfrei ist genau dafür ausgelegt.

Es zeigt dir, wie du mit einfachen Methoden alle nötigen Veränderungen vornehmen kannst und so von Alkohol unabhängig wirst.

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Alkoholsucht bekämpfen / Schritt #3

Schritt 3 – Veränderungen vornehmen

Alkoholsucht bekämpfen / Schritt 3

 

8. Lerne anders zu denken und zu handeln

Wenn du allein deine Alkoholsucht bekämpfen möchtest, dann gibt es 3 entscheidende Phasen auf deinem Weg aus der Alkoholabhängigkeit.

 

Beitragsbild: Alkoholsucht bekämpfen in 3 Phasen

Phase 1: Vorbereitung-Phase.

Du bereitest dich auf den Ausstieg aus dem Alkohol vor.

 

Phase 2: Selbsttherapie (= Selbsthilfe-Aktion 🙂 )

Als nächstes nimmst du pro-aktiv Veränderung AND DIR SELBST vor.

 

Phase 3: Alkoholstopp - bzw. Entgiftung

Du stellst das Trinken ein (bei psychischer Abhängigkeit) oder begibst dich in eine Entzugsklinik (bei körperlicher Abhängigkeit).

ACHTUNG

 ➡  Bei KÖRPERLICHER Alkoholabhängigkeit

Liegt bereits eine schwere körperliche Alkoholabhängigkeit vor und es ist dir nicht mehr möglich einen ganzen Tag nüchtern zu bleiben, dann ist Selbsthilfe bei Alkoholsucht nicht geeignet.

Denn du musst nüchtern sein, um dich selbst verändern zu können.

In dem  Fall solltest den Weg der klassischen Suchttherapie gehen.

In der klassischen Suchttherapie ist die Reihenfolge umgekehrt.

Du fängst mit dem Alkoholentzug an.

Erst danach begibst du dich in die eigentliche Therapie zur Auseinandersetzung mit deiner inneren Welt.

Wie die Therapie genau in einer Suchtklinik verläuft, ist in diesem Artikel der SZ verständlich erklärt.

Wenn du dir nicht sicher bist, in welchem Stadium der Sucht du dich befindest, kannst du  ➡ HIER den Alkoholproblem-Test der Weltgesundheits-Organisations (WHO) durchführen.

Alkoholsucht bekämpfen / Schritt #4

Schritt 4 – Alkoholstopp

Alkoholsucht bekämpfen / Schritt 4

 

9. Stelle das Trinken ein

Wenn du am Selbsthilfe-Programm Endlich Alkoholfrei teilgenommen hast und Phase 1 und 2 abgeschlossen ist, dann wirst du wissen, wann der Tag gekommen ist, das Trinken einzustellen.

Durch die Auseinandersetzung mit dir und deiner Gedankenwelt, reift der Entschluss in dir ohne Druck.

Das geschieht von selbst und ohne Willensanstrengung.

Es kommt der Tag, an dem du nicht mehr denkst "Ich sollte oder ich muss aufhören zu trinken", sondern "Ich WILL aufhören zu trinken."

Damit hast du das Pflichtprogramm bestanden.

Der Rest ist deine Kür.

Mit den Werkzeugen, die du im Selbsthilfe-Programm Endlich Alkoholfrei kennengelernt hast, steuerst du das Schiff sicher durch jeden Sturm.

Die Mission "Alkoholsucht bekämpfen" ist erfüllt. 🙂

 

 

Alkoholsucht bekämpfen / Schritt #5

Schritt 5 – Frei sein und Potential entfalten

Alkoholsucht bekämpfen / Schritt 5

 

10.  Du selbst sein und dein neues Leben genießen

Du, wir alle, sind aus einem Grund auf Planet Erde.

Jeder Mensch hat ein einzigartiges Set an Interessen, Begabungen und Talenten.

Du bist hier, um die um die Welt mit deinen Gaben zu bereichern, um deinen Ideen & Pläne umzusetzen, deine Potential zu entfalten und um deine Wünsche zu verwirklichen.

Egal, wie jung oder alt oder du bist.

Egal, oder wie schwierig sich deine Lebenssituation gerade gestaltet.

Keine Situation ist aussichtslos.

Meine Oma hat mit 55 Jahren schwimmen gelernt und sich damit einen Kindheitstraum verwirklicht.

Steh für dich ein, sei mutig, verstecke dich nicht, mache dich selbst nicht klein.

Lebe deine Träume, werde die glücklichste Version von dir selbst - und Alkohol wird nie wieder ein Problem für dich sein.

Deine Kris


 Wer hier schreibt

Hallo, ich bin Kris Wiegand.

Eine ganz normale Frau, die selbst über viele Jahre Alkohol missbraucht hat, weil sie unter Angstzuständen und innerer Leere litt - und sich dann 2 Jahrzehnte mit der Frage beschäftigt hat, was die Ursachen waren und wie man sich selbst heilt.

Was ich dabei gelernt habe, gebe ich nun auf dieser Webseite in meinen Beiträgen und in meinem E-Mail-Kurs Endlich Alkoholfrei an Hilfesuchende weiter.

Wenn du deine kostbare Zeit dafür verwenden möchtest, mehr über mich zu erfahren, dann klicke HIER.

Ansonsten empfehle ich dir noch heute mit meinem Selbsthilfeprogramm Endlich Alkoholfrei zu starten, denn DU hast noch viel vor in deinem nächsten Lebensabschnitt.

Alles Gute auf deinem Weg!

Endlich Alkoholfrei

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